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    Die Förderregionen sind nur nach Ländern definiert. Falls nur ein Teil eines Landes (bestimmte NUTS-Regionen) für eine Finanzierung in Frage kommt, finden Sie entsprechende Informationen in der Beschreibung des Aufrufs zur Projekteinreichung.

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    Förderregion/Länder
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    Bei der Erstellung der Datenbank wurden 16 verschiedene thematische Schlüsselwörter vordefiniert. Jeder Aufruf zu Projekteinreichungen wird nach diesem System entweder mit einem, zwei oder mehreren Themen klassifiziert, um die Suche nach geeigneten Aufrufen zu erleichtern.

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    Themen
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    Bei der Suche nach einem Begriff in der Freitextleiste führt das System eine Suche mit exakter Übereinstimmung durch. Das bedeutet, dass es die Datenbank nach den exakten Wörtern in der exakten Reihenfolge durchsucht. Sie können sich jedoch für zwei verschiedene Ansätze entscheiden:

    1. Sie können "UND" verwenden, und zwar so: Eins UND Zwei. EuroAccess sucht in der Datenbank nach den Feldern, die sowohl Eins als auch Zwei enthalten, unabhängig von ihrer Reihenfolge und ihrer Position in einem Satz.

    2. Sie können das "ODER" auf diese Weise verwenden: Eins ODER Zwei. In diesem Fall wird EuroAccess die Datenbank nach Feldern durchsuchen, die entweder das Wort Eins oder das Wort Zwei enthalten. Es werden alle Felder mit einem dieser Wörter oder mit beiden gefunden.

    Allerdings sollten Sie bei Ihrer Textsuche eher Phrasen oder komplexe Wörter als einfache Wörter verwenden.

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    Stichwort
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  1. Alle Einrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung für Menschen verschiedener Altersgruppen.

    Ein Organ, eine Einrichtung, ein Amt oder eine Agentur, das/die durch den Vertrag über die Europäische Union und die Verträge zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften geschaffen wurde oder auf diesen beruht.

    Eine Forschungseinrichtung ist eine Rechtsperson, die als Organisation ohne Erwerbszweck gegründet wurde und deren Hauptziel die Durchführung von Forschung oder technologischer Entwicklung ist. Eine Hochschule/Universität ist eine juristische Person, die von ihrem nationalen Bildungssystem als Universität oder Hochschule oder Sekundarschule anerkannt ist. Es kann sich um eine öffentliche oder private Einrichtung handeln.

    Eine zwischenstaatliche Organisation mit Rechtspersönlichkeit nach internationalem öffentlichen Recht oder eine von einer solchen internationalen Organisation eingerichtete Sonderorganisation. Eine internationale Organisation, deren Mitglieder mehrheitlich Mitgliedstaaten oder assoziierte Länder sind und deren Hauptziel die Förderung der wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit in Europa ist, ist eine Internationale Organisation von europäischem Interesse.

    Ein Kleinstunternehmen, ein kleines oder mittleres Unternehmen (Betrieb) im Sinne der EU-Empfehlung 2003/361. Um als KMU für eine EU-Förderung in Frage zu kommen, muss ein Unternehmen bestimmte Bedingungen erfüllen, darunter a) weniger als 250 Beschäftigte und b) ein Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro und/oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro. Diese Obergrenzen gelten nur für die Zahlen der einzelnen Unternehmen.

    Eine Person mit rechtlichen Rechten und Pflichten. Im Gegensatz zu einer juristischen Person ist eine natürliche Person nicht im Besitz eines Rechtsakts (z. B. Verein, GmbH usw.).

    Eine NPO ist eine Einrichtung oder Organisation, die aufgrund ihrer Rechtsform nicht gewinnorientiert ist oder die gesetzlich verpflichtet ist, keine Gewinne an ihre Anteilseigner oder einzelnen Mitglieder auszuschütten. Eine NGO ist eine nichtstaatliche, nicht gewinnorientierte Organisation, die keine Geschäftsinteressen vertritt. Verfolgt einen gemeinsamen Zweck zum Wohle der Gesellschaft.

    Eine Partnerschaft, ein Unternehmen, eine Person oder eine Behörde, die gewinnorientiert sind und nicht von der Regierung betrieben werden.

    Jede Regierung oder andere öffentliche Verwaltung, einschließlich öffentlicher Beratungsgremien, auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene.

    Auswahl der teilnahmeberechtigten LänderAlles zurücksetzen
    ThemenauswahlAlles zurücksetzen
  1. Arbeitsmarkt und Beschäftigung: Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten und/oder die Optimierung von Arbeitsplätzen, akademische (Un-)Beschäftigung und berufliche Mobilität, die Anziehung von Arbeitskräften und die Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen für verschiedene Gruppen.

    KMU und Unternehmertum: Stärkung der KMU-Kapazitäten, zur Förderung unternehmerischer Aktivitäten in verschiedenen Sektoren und für verschiedene Gruppen, zur Unterstützung des sozialen Unternehmertums, zur Schaffung von Unterstützungs-/Beratungssystemen für Unternehmensgründungen/Spin-offs/Inkubatoren, zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU und zur Förderung neuer Geschäftsprozesse.

    ...

    ...

    Landbau, Gartenbau sowie Waldbewirtschaftung und Holzprodukten; außerdem die Entwicklung des Lebensmittelsektors, Lebensmittelketten, ökologische Lebensmittelproduktion und Meeresfrüchteprodukte sowie alle Themen im Zusammenhang mit Tieren und Fischerei.

    ...

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    ...

    ...

    Aktivitäten, die darauf abzielen, die Anwendung des Mehrebenen- und transnationalen oder grenzüberschreitenden Regierens zu verstärken und geeignete Governance-Strukturen und -Mechanismen zu entwerfen und zu testen. Auch die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen zu einem beliebigen Thema.

    ....

    ...

    ...

    ...

    Aktivitäten im Zusammenhang mit:

    • Stadtentwicklung, z. B. Planung und Gestaltung von Städten und städtischen Gebieten, Stadterneuerung, Verbindungen zwischen Stadt und Land (Klima, nachhaltige Mobilität, Wassereffizienz, Partizipation, nachhaltige Flächennutzung, intelligente Städte, öffentliche städtische Gebiete, Erneuerung)
    • Regionalplanung und -entwicklung, wie z. B. die Umsetzung regionaler Entwicklungspolitiken/-instrumente und -programme, Pläne für die nachhaltige Landnutzung, integrierte regionale Aktionspläne, Raumplanung und die Verwaltung geschützter Meeresgebiete.
    • Entwicklung des ländlichen Raums und der Randgebiete, d. h. abgelegene, dünn besiedelte Gebiete, Entwicklung ländlicher Gemeinschaften und ländliche Wirtschaft, insbesondere Zugang zu abgelegenen Gebieten und Politiken für ländliche Gebiete.

    Aktivitäten im Zusammenhang mit:

    • Verkehr und Mobilität, die alle Arten von Verkehr (einschließlich Stadtverkehr) und Mobilität umfassen.
    • Verbesserung der Verkehrsverbindungen, die sich mit dem Verkehr und/oder den Verkehrsverbindungen, der Sanierung/Modernisierung, der besseren Anbindung, der Verbesserung der Zugänglichkeit/Verbindungen, aber auch dem öffentlichen Verkehr befassen.
    • Multimodaler Verkehr und Logistik und Güterverkehr mit Schwerpunkt auf der Nutzung verschiedener Verkehrsmittel, der Entwicklung multimodaler Verbindungen, der Optimierung intermodaler Transportketten; Angebot multimodaler Logistiklösungen und Bereitstellung des Zugangs zu sauberen, effizienten und multimodalen Verkehrskorridoren und -knotenpunkten; Aufbau einer Zusammenarbeit zwischen Logistikzentren und Entwicklung multimodaler Mobilitätsstrategien.
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Call-Eckdaten

Interreg Bayern-Tschechien 2023 Aufforderung zur Einreichung von Projektanträgen - Dritter Stichtag

Förderprogramm

Interreg Bayern-Tschechien

Termine

Öffnung
06.04.2023

Deadline
16.08.2023 16:00

Förderquote

80%

Budget des Calls

€ 17.195.092,00

Link zum Call

Link zur Einreichung

Call-Inhalte

Kurzbeschreibung

Das Programm INTERREG Bayern-Tschechien 2021-2027 unterstützt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Bayern und der Tschechischen Republik. Gefördert werden innovative bayerisch-tschechische Projekte, die zum Abbau von Barrieren, zum gegenseitigen Verständnis und zur Vernetzung der Bürgerinnen und Bürger und gleichzeitig zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Für den dritten Stichtag können Projekte in allen Prioritäten eingereicht werden, allerdings teils nur zu spezifischen Aktivitäten.

Call-Ziele

Im Rahmen des Programms wurden die folgenden Prioritäten und spezifischen Ziele entwickelt:

  • P1: Forschung und Wissenstransfer
    • SO 1.1: Entwicklung und Ausbau der Forschungs- und Innovationskapazitäten und der Ein-führung fortschrittlicher Technologien
  • P2: Anpassung an den Klimawandel und Umweltschutz
    • SO 2.1: Förderung der Anpassung an den Klimawandel und der Katastrophenprävention und -resilienz unter Berücksichtigung von ökosystembasierten Ansätzen
    • SO 2.2: Verbesserung des Schutzes und der Erhaltung der Natur, der biologischen Vielfalt und der grünen Infrastruktur, auch in städtischen Gebieten, sowie Verringerung aller Formen von Umweltverschmutzung
  • P3: Bildung
    • SO 3.1: Verbesserung des gleichberechtigten Zugangs zu inklusiven und hochwertigen Dienstleistungen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie lebenslanges Lernen durch Entwicklung barrierefreier Infrastruktur, auch durch Förderung der Resilienz des Fern- und Online-Unterrichts in der allgemeinen und beruflichen Bildung
  • P4: Kultur und nachhaltiger Tourismus
    • SO 4.1: Stärkung der Rolle, die Kultur und nachhaltiger Tourismus für die Wirtschaftsentwicklung, die soziale Inklusion und die soziale Innovation spielen
  • P5: Bessere Interreg Governance
    • SO 5.1: Verbesserung der Effizienz der öffentlichen Verwaltungsstellen durch Förderung ihrer Zusammenarbeit auf den Gebieten Recht und Verwaltung sowie der Zusammenarbeit zwischen Bürger*innen, Zivilgesellschaft und den Institutionen, insbesondere mit dem Ziel der Beseitigung rechtlicher und sonstiger Hindernisse in Grenzregionen
    • SO 5.2: Aufbau gegenseitigen Vertrauens, insbesondere durch Förderung der Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern

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Erwartete Ergebnisse

Für den dritten Stichtag können Projekte in allen Prioritäten eingereicht werden, allerdings teils nur zu spezifischen Aktivitäten:

P1: Forschung und Wissenstransfer

  • SO 1.1: Entwicklung und Ausbau der Forschungs- und Innovationskapazitäten und der Einführung fortschrittlicher Technologien
    • Stärkung der Innovationsumgebung der grenzübergreifenden Region insbesondere durch die Förderung von grenzübergreifenden Innovationsnetzwerken und Intermediären zum Wissenstransfer, zur Verbesserung der Sichtbarkeit (von Wissenstransferangeboten) und zum Kapazitätsausbau. Ziel der Aktivitäten ist es, Kanäle für den Wissens- und Technologietransfer von den Forschungseinrichtungen hin zu regionalen Wirtschaftsakteuren (insbes. KMU) auf- und auszubauen und so grenzübergreifend Zugang zu und Nutzung des Wissens zu ermöglichen. In diesem Bereich soll vor allem die grenzübergreifende Zusammenarbeit der Intermediäre gefördert werden. Die Intermediäre umfassen z.B. Gründer- bzw. Technologiezentren, Wissenschaftsparks, Kam-mern und Institutionen der kommunalen und regionalen Selbstverwaltung. Es soll das Innovationspo-tential der Region sowie die Gründerdynamik und Unternehmermentalität gestärkt werden (z.B. in den Bereichen Smart Factory und Industrie 4.0). Die Maßnahmen, die sich aus den beschriebenen Aktivitätstypen ergeben, wurden als mit dem DNSH-Prinzip vereinbar eingestuft, da sie gemäß der Methodik des Mitgliedstaates als kompatibel bewertet worden sind.
      • Potentielle Projekte müssen maßgeblich zu den Outputindikatoren O.01 (Unterstützte Unternehmen) und O.02 (Unternehmen mit nicht-finanzieller Unterstützung) beitragen. Die anderen Outputindikatoren in der Priorität 1 können zusätzlich auch bedient werden

P2: Anpassung an den Klimawandel und Umweltschutz

Gesucht werden insbesondere Projekte, die zur Anpassung an den Klimawandel und zum Umweltschutz durch die Umsetzung einer Pilotaktivität beitragen. Projekte sollten möglichst zu den Outputindikatoren O.05 (Bau oder Ausbau grüner Infrastruktur zur Anpassung an den Klimawandel),O.07 (Grüne Infrastruktur, die aus anderen Gründen als der Anpassung an den Klimawandel unterstützt wird) und O.08 (Von Schutz- und Wiederherstellungsmaßnahmen abgedeckte Fläche der Natura-2000-Gebiete) beitragen. Die anderen Outputindikatoren in der Priorität 2 können zusätzlich auch bedient werden.

  • SO 2.1: Förderung der Anpassung an den Klimawandel und der Katastrophenprävention und -resilienz unter Berücksichtigung von ökosystembasierten Ansätzen
    • Anpassung von grenzübergreifenden Ökosystemen (terrestrisch und aquatisch) in Schutzgebieten und Kulturflächen an veränderte klimatische Bedingungen (z.B. Waldumbau hin zu naturnäheren Mischwäldern mit einheimischen klima- und schädlingsresistenteren Arten, Anpassung von Anbauformen oder -methoden in der Forst- und Landwirtschaft oder Moorumbau.)
    • Maßnahmen zur Koordinierung und Erstellung eines gemeinsamen Wassermanagements, um eine koordinierte Reaktion auf Dürre- und Starkregenereignisse zu ermöglichen (z.B. mit Hilfe von Renaturierungen).
    • Erarbeitung und Durchführung gemeinsamer Bewältigungsmaßnahmen von Umweltkatastrophen in Folge des Klimawandels (z.B. Extremwetterereignisse, Hochwasser, Waldbrände). Zu den Bewältigungsmaßnahmen gehören die Erarbeitung gemeinsamer Frühwarnsysteme sowie die Zusammenarbeit und Koordination der Einrichtungen des Katastrophenschutzes.
  • SO 2.2: Verbesserung des Schutzes und der Erhaltung der Natur, der biologischen Vielfalt und der grünen Infrastruktur, auch in städtischen Gebieten, sowie Verringerung aller Formen von Umweltverschmutzung
    • Strategische Kooperationen im Bereich des Natur- und Landschaftsschutzes ausgerichtet z.B. auf grenzübergreifendes Management von Schutzgebieten, Feuchtgebieten u.ä. 
    • Schutz und Aufwertung der grünen Infrastruktur zur Verbesserung der Ökosystemdienstleistungen und Vernetzung von Biotopen
    • Grenzübergreifender Artenschutz (Flora und Fauna) in Form von abgestimmten Schutzkonzepten und deren Umsetzung. Ein Bestandteil ist auch grenzübergreifendes Monitoring und Management von Wildtieren (z.B. von "Konfliktarten" wie Wolf, Luchs, Fischotter oder Biber). Dies schließt auch Anpassungsmaßnahmen mit ein, um die Akzeptanz von "Konfliktarten" in der Bevölkerung, vor allem bei den besonders betroffenen Gruppen, wie z.B. Landwirte zu erhöhen. Des Weiteren umfasst dieser Aktivitätstyp auch Maßnahmen, die invasive Arten (Flora und Fauna) zurückdrängen.

P3: Bildung

  • SO 3.1: Verbesserung des gleichberechtigten Zugangs zu inklusiven und hochwertigen Dienstleistungen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie lebenslanges Lernen durch Entwicklung barrierefreier Infrastruktur, auch durch Förderung der Resilienz des Fern- und Online-Unterrichts in der allgemeinen und beruflichen Bildung
    • Verbesserung, Ausweitung und Vernetzung gemeinsamer formeller oder informeller Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studierende. Ziel ist es, (1) die vorhandenen sprachlichen und kulturellen Hürden weiter abzubauen, (2) Schlüsselkompeten-zen in für die regionale Wirtschaft relevanten Bereichen zu vermitteln und (3) die (Aus-) Bildungssysteme im Grenzraum besser aufeinander abzustimmen.
    • Förderung von informellen Bildungsangeboten für Erwachsene in den Bereichen Umweltbildung und dem Erwerb von gesellschaftlichen oder soziokulturellen Kompetenzen, die das vorhandene Angebot verbessern, vernetzen und erweitern. Ziel ist es, die vorhandenen soziokulturellen Barrieren abzubauen sowie die Kompetenzen hinsichtlich der gemeinsamen Umwelt und gemeinsamen Kultur und Geschichte zu stärken. Außerdem soll Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren des bayerischen und tschechischen informellen Bildungssystems ermöglicht werden.

P4: Kultur und nachhaltiger Tourismus

  • SO 4.1: Stärkung der Rolle, die Kultur und nachhaltiger Tourismus für die Wirtschaftsentwicklung, die soziale Inklusion und die soziale Innovation spielen
    • Touristische Inwertsetzung des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes (z.B. Gebäuden oder Denkmälern) oder die Entwicklung touristischer Infrastruktur im Bereich Natur- und Aktivtourismus (z.B. Radstrecken, Wanderrouten). Bei der Inwertsetzung von Sehenswürdigkeiten und Attraktionen liegt der Fokus auf Stätten und Objekten mit bedeutendem Besucherpotential. 
    • Weitere Möglichkeiten der touristischen Inwertsetzung umfasst die Darstellung des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes in Ausstellungen oder gemeinsame Kulturveranstaltungen mit touristischem Potential. 
    • Koordinierung von Mobilitätsdienstleistungen für Touristen. Hierzu gehören insbesondere die Abstimmung von Dienstleistungen und weitere nicht-infra-strukturelle Maßnahmen im Bereich des ÖPNV für eine grenzübergreifende Erschließung touristischer Regionen (z.B. Koordinierung grenzübergreifender Buslinien, Ausbau grenzübergreifender Radbusse, In-formationen für Touristen im Bereich der Elektromobilität). Ziel der Aktivitäten ist es, das bestehende grenzübergreifende Angebot des ÖPNVs durch zusätzliche Abstimmungen und Dienstleistungen für Touristen sinnvoll zu ergänzen. Die geförderten Mobilitätsdienstleistungen sollten auch die Bedarfe von benachteiligten Bevölkerungsgruppen berücksichtigen.
    • Abstimmungen und Dienstleistungen zu gemeinsamen Vermarktung der touristischen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten.

P5: Bessere Interreg Governance

  • SO 5.1: Verbesserung der Effizienz der öffentlichen Verwaltungsstellen durch Förderung ihrer Zusammenarbeit auf den Gebieten Recht und Verwaltung sowie der Zusammenarbeit zwischen Bürger*innen, Zivilgesellschaft und den Institutionen, insbesondere mit dem Ziel der Beseitigung rechtlicher und sonstiger Hindernisse in Grenzregionen
    • Aufbau von Kapazitäten für die grenzübergreifende Zusammenarbeit von Institutionen der öffentlichen Verwaltung sowie Anbieter öffentlicher Dienstleistungen um die Effizienz der ge-nannten Institutionen nachhaltig zu steigern
    • Abbau rechtlicher, administrativer und soziokultureller Hindernisse zum Beispiel in den Bereichen grenzübergreifender öffentliche Dienstleistungen und Angebote (zum Beispiel Rettungsdienste oder ÖPNV), Arbeitsmarkt sowie in weiteren relevanten Bereichen.
    • Förderung und Schaffung von Netzwerken und Plattformen, die nicht in den Prioritäten 1-4 enthalten sind und die jeweils beteiligten Akteure vernetzen, um so eine bessere Abstimmung und größere Effektivität von Einzelmaßnahmen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zu erreichen.
  • SO 5.2: Aufbau gegenseitigen Vertrauens, insbesondere durch Förderung der Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern
    • Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Institutionen im Rahmen sogenannter people-to-people Projekte. Hierbei steht die Begegnung der Bevölkerung von beiden Seiten der Grenze im Vordergrund, um die Nachbarn von der anderen Seite der Grenze und deren soziokulturellen Hintergrund besser kennen zu lernen und zu verstehen. Der thematische Anlass für die Begegnung spielt hierbei im Gegensatz zu den Aktivitätstypen, die in den übrigen Spezifischen Zielen des Programms gefördert wer-den, eine untergeordnete Rolle und ist nicht festgelegt.

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Förderfähigkeitskriterien

Förderregion/-länder

Deutschland, Tschechien (Česko)

förderfähige Einrichtungen

Aus- und Weiterbildungseinrichtung, Forschungseinrichtung inkl. Universität, Internationale Organisation, Kleines und mittleres Unternehmen (KMU), Non-Profit-Organisation (NPO) / Nichtregierungsorganisation (NGO), Private Einrichtung, inkl. privates Unternehmen (privat und gewinnorientiert), Öffentliche Einrichtung (national, regional und lokal; inkl. EVTZ)

verpflichtende Partnerschaft

Ja

Projektpartnerschaft

An einem Projekt müssen mindestens ein bayerischer und ein tschechischer Partner beteiligt sein.

Um förderfähig zu sein, müssen die Projekte zu mindestens drei der folgenden vier Kooperationskriterien beitragen. 

  • Gemeinsame Entwicklung (obligatorisch) 
  • Gemeinsame Durchführung (obligatorisch) 
  • Gemeinsame Finanzierung 
  • Gemeinsame Personalausstattung

weitere Förderkriterien

Das Programmgebiet umfasst auf der bayerischen Seite folgende Landkreise: 

  • Amberg-Sulzbach
  • Bayreuth
  • Cham
  • Deggendorf
  • Freyung-Grafenau
  • Hof
  • Kronach
  • Kulmbach
  • Neustadt an der Waldnaab
  • Passau
  • Regen
  • Regensburg
  • Schwandorf
  • Straubing-Bogen
  • Tirschenreuth
  • Wunsiedel im Fichtelgebirge

und kreisfreien Städte:

  • Amberg
  • Bayreuth
  • Hof
  • Passau
  • Regensburg
  • Straubing
  • Weiden in der Oberpfalz

Auf der tschechischen Seite setzt sich das Programmgebiet zusammen aus den Bezirken:

  • Plzeňský kraj (Bezirk Pilsen)
  • Karlovarský kraj (Bezirk Karlsbad)
  • Jihočeský kraj (Bezirk Südböhmen)

Zusatzinformationen

Themen

Arbeitsmarkt/Beschäftigung, KMU & Unternehmertum, Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, 
Bildung & Ausbildung, Kinder & Jugend, Medien, 
Biodiversität & Umwelt, Klima & Klimawandel, Luftqualität, Wassermanagement & -qualität, 
Bodenqualität, Fischerei, Ernährung, Land- & Forstwirtschaft , 
Digitalisierung, Digitale Gesellschaft, IKT , 
Energieeffizienz, Erneuerbare Energie , 
Gesundheit, Soziales, Sport, 
Gleichberechtigung, Menschen mit Behinderungen, Menschenrechte, Soziale Inklusion, 
Governance & Verwaltung, Institutionelle Kapazität & Zusammenarbeit, 
Katastrophenschutz, Resilienz, Risikomanagement, 
Kreislaufwirtschaft, Natürliche Ressourcen, 
Kulturerbe, Kunst & Kultur, Tourismus, 
Ländliche & Städtische Entwicklung/Planung, 
Mobilität & Verkehr

Relevanz für EU-Makroregion

EUSALP - EU Strategie für den Alpenraum, EUSDR - EU Strategie für den Donauraum

UN Nachhaltigkeitsziele (UN-SDGs)

Kontakt

Interreg BY-CZ Joint Secretariat
gs-by-cz@reg-ofr.bayern.de
Website

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