Partnerstädte für URBACT Netzwerke gesucht!
Mehrere Projekte suchen aktuell nach Partnerstädten im Rahmen des aktuellen URBACT Calls für Aktionsnetzwerke. Der Call ist noch bis zum 17. Juni 2026 geöffnet. Gefördert werden Netzwerke von Stadtverwaltungen, die bereit sind, ihre Strategien in Gang zu setzen und konkrete Maßnahmen in ihrem lokalen Umfeld durchzuführen.
City of Agen - Agglomeration of Agen (Frankreich, 32.000 Einwohner*innen)
Projekt UrbanAI - Künstliche Intelligenz in kleinen und mittleren europäischen Städten: Wie können öffentliche Dienstleistungen effizienter, inklusiver und zugänglicher gestaltet werden? Im Fokus stehen ein verantwortungsvoller, transparenter und ethischer Einsatz von KI, der Bürger*innenbeteiligung stärkt, lokale Herausforderungen unterstützt und niemanden ausschließt. Durch Austausch guter Praxis, Zusammenarbeit und Kompetenzaufbau sollen Städte befähigt werden, KI aktiv für eine bürger*innennahe und zukunftsfähige lokale Verwaltung zu nutzen. Gesucht wird eine Stadt/Gemeinde mit weniger als 70.000 Einwohner*innen.
Liège (Belgien, 196.000 Einwohner*innen)
Projekt BIODI-CO: Die Stadt Liège sucht Partnerstädte, die lokale Strategien zur Verbindung von urbaner Biodiversität, sozialem Zusammenhalt und Lebensqualität in Stadtquartieren entwickeln oder stärken möchten. Die Idee verbindet die Förderung urbaner Biodiversität mit sozialem Zusammenhalt in Stadtquartieren. Ziel ist es, durch naturbasierte Lösungen Lebensqualität, Gesundheit, gemeinschaftlich genutzte öffentliche Räume und die ökologische Transformation im Alltag der Bewohner*innen zu stärken. Dabei werden ökologische und soziale Ziele verknüpft, Bürger*innenbeteiligung gefördert und übertragbare Lösungen für lebenswertere und resilientere Nachbarschaften erprobt. Angesprochen sind sowohl erfahrene Städte und Gemeinden wie auch Gemeinden, die neu in dieses Thema einsteigen wollen – insbesondere solche mit ähnlichen Herausforderungen wie dicht bebauten Räumen, sozialen Problemlagen oder Klimaanpassung. Biodiversität soll dabei als Motor für nachhaltige Stadtentwicklung genutzt werden.
Miranda do Corvo (Portugal, 12.100 Einwohner*innen)
Projekt FamilyLab- familienorientierte Politik als strategischen Ansatz für Stadt- und Regionalentwicklung: Ziel ist es, kleinen und mittleren Städten sowie urban-ruralen Räumen zu helfen, demografische Herausforderungen zu bewältigen, Attraktivität zu steigern und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Durch besser abgestimmte Politik in Bereichen wie Wohnen, Bildung und Gemeinschaft sollen familienfreundliche Orte entstehen, die langfristig Menschen anziehen und binden.
Aalborg, International House North Denmark (Dänemark, 122.000 Einwohner*innen)
Angebote und Dienstleistungen für neue internationale Bürger*innen – Verbesserung von Welcome Services. Wie können international houses/welcome center und ähnliche öffentliche Einrichtungen – neue oder bisher unterversorgte sub-groups innerhalb der größeren Zielgruppe der „internationalen Bürger*innen“ besser erreichen und Angebote/Dienstleistungen für sie entwickeln?
Haben Sie Interesse, an einem dieser Projekte als Partnerstadt mitzuwirken oder weitere Fragen?
EuroVienna, Michael Gansch m+43 664 88 35 68 76 bzw. michael.gansch@eurovienna.at
